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38. Warnung vor Neckereien.

 

Am 20. Juli 1842.

 

[PsG.01_038,VW] Es ist kein Wörtlein so gering, als daß es nicht solle zu beachten sein; daher gebe auch diese Wörtleins, so da Jemend ist neckend muthwilligen Geistes.

 

[PsG.01_038,01]

 

Warum du so spitzig

Und manchmal gar hitzig?

Warum da verdrehen

Die Zeichen der Höhen?

 

[PsG.01_038,02]

 

Bist ärglich im Herzen,

Was macht dir die Schmerzen?

Schau, schau, wie du wandelst,

Mit Brüdern du handelst?

 

[PsG.01_038,03]

 

Was willst denn erzwecken

Mit deinem Vernecken?

Willst Fehler bedecken,

Um Liebe zu wecken?

 

[PsG.01_038,04]

 

Der Weg führt gerade;

Auf brechendem Rade

Die göttliche Spende

Die Liebe zu Ende,

 

[PsG.01_038,05]

 

Und jegliche Gabe

Zum finsteren Grabe. -

D'rum lasse das Necken!

Magst Niemand erwecken.

 

[PsG.01_038,06]

 

Wohl freu' dich der Liebe

Stets segnenden Triebe,

So besser wirst's machen,

Als durch dein Belachen.

 

[PsG.01_038,07

 

Und so sei nicht spitzig

Und nimmerdar hitzig - Amen.

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