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57. An Pauline.

 

Tochter des H. Wortemsig.

 

(J. L. am 7. März 1842.)

 

[PsG.01_057,01]

 

 

Ein frommer Sinn

Sei dein Gewinn,

Treu verharre

Durch die Jahre

Deiner Jugend

Voll der Tugend.

In der Liebe

Reinstem Triebe

Hin zu Mir

Auf Erden hier, -

Dann bist du Mein,

Deß kannst dich freu'n!

 

[PsG.01_057,02]

 

Ja ewig Mein,

Wirst's nie bereu'n,

Mein zu werden

Auf der Erden,

Ganz von Herzen

Ohne Schmerzen,

Schon hienieden

Ganz im Frieden,

Ist das viel?

Dem Ich's enthüll',

Wer kann rauben

Solchen Glauben?!

 

[PsG.01_057,03]

 

Ja diesen Glauben

Wird nimmer rauben

Eitler Zeiten

Arges Streiten;

Darum baue

und vertraue

Auf den Glauben

Ohne Schrauben,

Er ist treu

und macht dich frei,

Zeitlich hier

Durch Lieb' zu Mir!

 

[PsG.01_057,04]

 

Darum sei dir

Auf Erden hier

Meiner Gnade

Bundes=Lade

In dem Herzen

Ohne Schmerzen,

Lieb für Liebe

Trieb dem Triebe,

Ich in dir

Wie du in Mir,

Kannst dich freu'n

Wirst ewig Mein! -

 

[PsG.01_057,05]

 

Und wie gesagt,

Sei's nicht vertragt,

Du wirst's sehen

Selbst verstehen

Was Ich sage,

Und ertrage

Dir zu Liebe

All's für Hiebe!

Darum sei

Mir allzeit treu,

Dann bist Mein,

Deß kannst dich freu'n!

 

Amen.

 

 

Diese fünf Verslein möchten wohl beachtet werden, denn sie enthalten einen großen Schatz. - Also wohl beachtet! Amen.

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